In Erwägung, dass die Hamburger Polizei – wie vielerorts – Hausbesetzungen mit einer restriktiven Linie spätestens nach 24 Stunden beenden möchte, erlaubte man sich in dem von Gentrifizierung betroffenen Stadtteil St.Pauli die Polizei unter Vortäuschung falscher Tatsachen ins Bockshorn zu jagen. Im Mai 2004 lud eine Gruppe von Aktivisten in die Trommelstraße zum Polizeiballett. Ein paar Reihen Stühle waren für das Publikum vorbereitet und ein an der Hausnummer 6 angebrachtes Transparent mit dem Kraker-N und der Aufschrift “Besetzt” sollte die Ordnungshüter anlocken. Die ließen nicht lange auf sich warten. Da sich das Haus jedoch als unbesetzt erwies, verließ die Polizei die Bühne ohne den Beifall des Publikums in Empfang zu nehmen.
Polizeiballett – Räumung zum Zuschauen
21 August 2007 von Simon